„Guten Tag,
in Anbetracht der desaströsen innen- und weltpolitischen Stimmung und Politik, fehlen uns als Fraktion Sahra-W eigentlich die Worte, insbesondere zum vorliegenden Haushaltsplan 2026.
Kriegstüchtig soll unser Land werden, Milliarden Euro sollen investiert werden in Aufrüstung und Kriegsinfrastruktur. Das Trommelfeuer von Bundesregierung und NATO gegen Russland und China lenkt von dem ab, was in Deutschland – mit sehr viel Geld – wirklich gemacht werden müsste.
Niemand sollte sich daher wundern, niemand, der die Kriegspolitik unterstützt, sich darüber beklagen, dass unser heutiger Haushaltsplan so aussieht wie er aussieht, dass die finanziellen Spielräume der Kommunen nahe Null sind.
Die Regierungen der Ukraine und Israels erhalten fortgesetzt Waffenlieferungen, mit denen Kriege befeuert werden, die unendliches Leid bringen und im schlimmsten Fall sogar in einen Atomkrieg enden könnten, der all das vernichten würde, was wir unser Leben nennen.
Warum machen Menschen so etwas, immer und immer wieder?
Schon als Kind wurde uns eingeschärft, dass Krieg das Schlimmste ist und so etwas nie mehr vorkommen sollte. Nie wieder Krieg! hieß es damals.
Viele von uns sind auch in ihrer Kindheit im christlichen Glauben erzogen worden und da hieß es doch aus der Bibel – „Liebe deinen Nächsten“ und „Du sollst nicht töten“….
In der heutigen Zeit hält man wohl nicht mehr viel von diesen Glaubenssätzen. Man macht sich ja nicht selbst die Hände schmutzig. Man liefert ja nur und investiert – zum Vorteil weniger – in maßlose Rüstung und schickt damit hunderttausende Menschen in den Tod oder lässt sie in den Tod schicken.
Für die kommunalen Haushalte bleibt da logischerweise nur noch viel zu wenig übrig.
Offensichtlich haben allzu viele Menschen, was diesen Punkt betrifft, leider nichts dazu gelernt und so begehen sie heute wieder den Fehler, in diese Richtung zu denken und zu handeln.
Angeblich sind wir doch die intelligenteste Spezies auf diesem Planeten.
Daher ist es schwer verständlich, dass heute einige vom Volk gewählte Politiker, die es eigentlich besser wissen und aus der schier endlosen Kriegsgeschichte Europas gelernt haben sollten, sich auf dieses brandgefährliche Gedankenspiel „Krieg in Europa“ eingelassen haben und nun voller blinder Überzeugung die Vorbereitung darauf propagieren.
Gerade junge Männer werden (in der Ukraine) als Kanonenfutter verheizt. Menschen sterben für einen sinnlosen Krieg.
Man muss sich eigentlich für die Spezies Menschheit schämen, die das ohne große Widerrede so hinnimmt.
Wer glauben wir, wer wir sind? Ist diese Denk- und Handlungsweise mit dem großen C oder auch S in einigen Parteien vereinbar, deren maßgebliche Politiker doch für die desolate Haushaltssituation nicht nur im kommunalen Bereich politisch verantwortlich sind?
Fragen über Fragen !!!
Bisher sind leider keine Lösungen gefunden worden.
Doch ich gebe/wir geben die Hoffnung nicht auf.
Es gibt auch etwas anders denkende Parteien, die nicht dem Mainstream folgen.
Ist es so schwer, seine persönlichen Ziele hinten anzustellen, in welcher Art und Weise auch immer, und sich an einen Tisch zu setzen und im Sinne der Mehrheit zu entscheiden?
Lasst uns aufeinander zugehen, wieder vernünftig diskutieren ohne Voreingenommenheit.
Lasst einen Wandel erfolgen.
Vielleicht kommt man ja doch noch auf einen Nenner zum Wohle des ganzen Volkes.
Brandmauern, unwürdige Renten, wirtschaftlicher Abstieg und vieles mehr resultieren aus der bisherigen Einstellung und gehören wieder zu einem vernünftigen Maß korrigiert.
Vielleicht brauchen wir einen gedanklichen Reset.
Bitte !!!
Für die Demokratie in Wirtschaft und Gesellschaft, für Meinungsfreiheit und für den Frieden !!!
Das waren die Gedanken von mir und uns – zum Haushalt – aus einer etwas anderen, grundsätzlicheren Sicht.
In diesem Sinne bedanken wir uns als Fraktion Sahra-W für die bisherige gute Zusammenarbeit und wünschen uns allen ein schönes Weihnachtsfest und ein friedvolleres Neues Jahr 2026!“